2020 Tschüs, aber trotzt allem vielen dank!

2020 Tschüs, trotzt allem danke.

Das Jahr 2020 geht jetzt weg. Heute ist der letzte Tag des Jahres und ich freue mich sehr darauf. Das aktuelle Jahr war zwischen allen Adjektiven seltsam. In Januar 2020 habe ich gedacht, dass ich sehr oft meine Familie während des Jahres sehen könnte. Januar war ich in Spanien und natürlich habe ich sie gesehen. Sie hatten für Ostern geplant, nach Freiburg zu fliegen. Ich wurde wieder in Somme nach Sevilla fliegen und wahrscheinlich wieder für Weihnachten. Weder das eine noch das andere. Jetzt sind schon 12 Monate vorbei und ich habe sie gar nicht in der Wirklichkeit gesehen. Ein Loch in der Seele. Es tut einfach weh.

Ich habe aber auch sehr tief daran gelitten, dass viele Menschen an Corona in Spanien täglich gestorben sind. Ich war sogar von den Nachrichten schockiert. Viele Nächten habe ich geweint, als ich ins Bett gekommen bin. Menschen, vor allem altere Menschen, in Massen sind gestorben. Unsere beste Generation. Die alles für uns gemacht haben. Die für uns tierisch gearbeitet haben. Dramatisch. Inzwischen habe ich Coronaleugner, Holocaustleugner, Leugner von Wissenschaft, Leugner von den Ergebnissen der Wissenschaft, Leugner, Leugner…und anderen Art von Leugnern kennengelernt. Normallerweiser sind Menschen, die gar nicht etwas positiv machen, um die Welt zu verbessern. Sie haben eine dunkle Seele wie sie in einem Loch viele Jahren geblieben sind. Diese Situation hat mich an das Höhlengleichnis (Platon VII Buch Dialogs Politeia) erinnert. Sie bleiben immer noch in der Dunkelheit. Sie sind in der Lage nicht zu akzeptieren, dass das Leben sich ändert und wir, wie alle Lebewesen, sollten an den neuen Bedingungen anpassen, ansonst werden wir tot. Wir sollten das beste darauf machen, davon lernen und sogar profitieren, damit wir uns weiterentwickeln können. Stattdessen diese Einstellung zu folgen, wollen sie in der Dunkelheit bleiben, weil nur drin in der Dunkelkammer aussieht, einfach wie immer war. Was sie immer kennengelernt haben. Ich habe auch Menschen kennengelernt, die nicht gerne Akzeptieren oder mindestens kommt bei ihnen komisch vor, dass Menschen sich bei Ihnen bedanken. Ich habe nie gedacht, dass ein schönes Wort wie „Danke“ wehtuen könnte. Alles was meine Eltern versuchten, mir beizubringen, kann bei mir in Frage. Also ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die nicht gerne die Dankbarkeit annehmen. Egal. Es ist schlecht für sie. Sie können gerne in diese stinkige Dunkelheit.

Trotzt allem (nicht alle meine Liebsten sehen zu können, Ausgangsperrungen, Todesfälle, Leugner, nicht akzeptierende Dankbarkeit habe ich in 2020 viel erlebt und gelernt. Eigentlich war 2020 ein gutes Jahr für mich und meine Liebe. Deswegen bedanke ich mich bei 2020 dafür, dass ich viel gelernt habe, viele auch gute neue Menschen kennengelernt habe. Dass ich viel Kontakt mit alten Freunden und alten Klassenkameraden durch Medien gepflegt habe. Dass ich in Israel mit Dir war. Dass wir ein Pornobrunch zu Hause organisieren konnten. Dass wir viel gewandert sind. Dass ich in die Weinbereich vertiefen könnte. Dass ich den Kurs WSET Level 3 gemacht habe. Ich fand den Kurs sehr interessant. Danke Cynthia, Jose María und Sebastian für alles. Ich hatte die Möglichkeit viele schöne Vögel zu beobachten. Ich habe versucht Skifahren zu lernen. Ich habe viel Sport getrieben. Ich habe viel von Kücheneinrichtungen     gelernt. Ich habe viele neuen Rezepten gekocht und neue Brotarten, Kuchen, Kekse, und Gebäckarten gebacken. Ich bedanke mich sehr bei 2020 dafür, dass ich viele neue Bücher gelesen habe, neue Gedichte und Kurzgeschichte geschrieben habe. Dass ich arbeiten gehen könnte. Dass ich viele gute Freunde in Deutschland in Spanien, In der USA, in England, in Frankreich und in Australien habe. Dass viele Menschen in 2020 endlich erfahren könnten, wie wichtig die Wissenschaft für unsere Welt ist. Und vor allen, dass ich immer mit Dir alles erlebt habe. Und dass ich mit Dir neue Projekte anfangen können, wie unseren schönen Schrebergarten. Tschüs 2020 halloooooooo 2021. Ich will mehr mir Dir entdecken.

Ich liebe Dich. Ohne dich ist alles Doof!

Mehr Liebe für alle.

Miguel Mejias Segura

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